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50 Jahre Sozialis­tische Selbsthilfe in Köln und Mülheim

Veranstaltungsreihe
3. November – 6. Dezember 2019

Ausstellung – Bild. Botschaft. Bewegung.
3. November – 6. Dezember 2019 – Möbellager des SSM

Filmabend – Rheinischer Sozialismus
Mittwoch, 6. November 2019 – ODEON Kino

Bustour – Laster, Möbel und Besetzung
Sonntag, 10. November 2019

Workshop – Wort und Recht – Staat, Leib und Geld
Samstag, 23. November 2019 – Institut für Neue Arbeit

Politischer Abend – „Hilft dir keiner, hilf dir selbst“
Dienstag, 26. November – Karl Rahner Akademie

ANA & BELA – Präsentation des Reprints
Samstag, 26. Oktober – Buchhandlung Walther König

Filme der Kölner Wochenschau
Freitags 8. – 29. November – Möbellager des SSM

Die Würde des Menschen

Was verbindet die Jungen, die 1969 im Don Bosco Heim von Erziehern des Caritas-Verbandes geschlagen, ausgebeutet und sexuell missbraucht wurden, mit der 16jährigen Marion Masur, die 1977 in der Psychiatrie Brauweiler mit Überdosen von Beruhigungsmitteln totgespritzt wurde, und diese wiederum mit der Obdachlosen Ursula Brehm, die 2019 im Alter von 70 Jahren auf der Straße leben muss, weil die Stadt Köln für sie angeblich keine Wohnung hat, so wie für amtlich 6000 Wohnungslose in Köln? Und was verbindet diese mit den Mietern in der Siedlung Egonstraße in Stammheim, denen städtische Beamte im Jahr 2019 die Häuser abbrechen?

Es ist die Verweigerung ihres Rechts auf Leben, Gesundheit, Wohnung und Arbeit, kurz auf ein Leben in Würde, durch den Staat und die Kommunen der Bundesrepublik Deutschland. Für die Betrogenen, die Geschlagenen, die Missbrauchten und die Entrechteten arbeiten und kämpfen Gruppen der Sozialistischen Selbsthilfe in Köln und in anderen Städten seit nunmehr 50 Jahren. Für sie besetzen sie Psychiatrien und Häuser und entwickeln ein neues Modell demokratischen Wirtschaftens. Daran zu erinnern, soll helfen neue Wege zu einer humanen Gesellschaft zu weisen.

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